Niels Kühn 2007-09-25
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Ich wurde auf die Cd durch einen Tipp aufmerksam, da ich vorher nichts von element eighty irgendwo gehört hatte. Als ich sie mir dann anhörte wunderte ich mich ziemlich, dass diese Band so unbekannt ist.
Der Nu-metal geht wirklich sofort ins Ohr und bleibt auch da, richtig harte Shouts und abgeh-passagen wechseln sich gelungen mit tollem, melodiösem Gesang ab.
Ich würde EE unheimlich gerne mal in den entsprechenden Clubs hören, aber dafür fehlt ihnen wohl leider der Bekanntheitsgrad. Wobei insbesondere Scars (the echo song) das Zeug zum Hit hätte. Wenn man sich mal überlegt, was für langweilige (deutsche) Rockmusik gerade in den Charts ist, muss man wohl zu dem Schluss kommen, dass Können kein entscheidendes Kriterium für Erfolg ist.
Da der Nachfolger The Bear, auf dem sie musikalisch leicht andere Wege gehen schwierig zu bekommen ist, zeigt, dass sie wohl leider nicht den Erfolg mit ihrem Debüt hatten.
Fazit: Element Eighty erfinden das Rad nicht neu, jedoch machen sie einen sehr ansprechenden mix aus verschiedenen Einflüssen, besonders gegen Ende des Albums erinnern sie mich sehr an Drowning Pool (wenn euch EE gefällt solltet ihr euch unter Umständen mal Sinner oder auch die anderen Alben von Drowning Pool anhören.
Lieblingslieder: Texas Cries, Scars, Dummy Block, Flatline