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Aus der Amazon.de-Redaktion
Vier Jahre hat sich Janet Jackson seit The Velvet Rope, ihrem letzten Album, Zeit gelassen, um einen ebenbürtigen Nachfolger auf die Beine zu stellen. All For You, erneut entstanden mit tatkräftiger Unterstützung des erstklassigen Produzentengespanns Jimmy Jam und Terry Lewis, kann die Erwartungen größtenteils erfüllen. Janet Jackson präsentiert sich in Songs wie "You Ain't Right" oder "All For You", der ersten Single, erneut als ernorm vielseitige Künstlerin, der es mühelos gelingt, die trickreich zusammengefügten Grooves und Beats mit Leben zu füllen.

Dass sich das hohe Qualitätsniveau der ersten beiden Nummern nicht problemlos durchhalten lässt, wird allerdings bereits bei "Come On Get Up" deutlich, einer wenig aufregenden, zu bedächtig arrangierten Komposition. Doch solche kleinen Ausrutscher bleiben die Ausnahme. Mit Balladen wie "When We Oooo" oder "Love Scene (Ooh Baby)" findet Janet Jackson schnell wieder zu alter Stärke zurück. Ein weiterer Höhepunkt ist außerdem das fast schwerelos dahingleitende "Would You Mind", bei dem auf einen durchgehenden Beat komplett verzichtet wird. Ganz im Gegensatz zu "Trust A Try", Janet Jacksons unüberhörbarer Verbeugung vor den 80er-Jahren. Und wenn dann, wie beim unwiderstehlich groovenden "Son Of A Gun (I Betcha Think This Song Is About You)" Carly Simon mit ins Geschehen eingreift, dürfte auch der letzte Zweifler von den Qualitäten dieses Albums überzeugt sein. --Norbert Schiegl

Tracks

Intro
You Ain't Right
All For You
2wayforyou (Interlude)
Come On Get Up
When We Oooo
China Love
Love Scene (Ooh Baby)
Would You Mind
Lame (Interlude)
Trust A Try
Clouds (Interlude)
Son Of A Gun (I Betcha Think This Song Is About You) with Carly Simon
Truth
Theory (Interlude)
Someone To Call My Lover
Feels So Right
Doesn't Really Matter
Better Days
Outro