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Mute (EMI)
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Zuvor waren die Stationen der Sängerin aus London eine Mitarbeit an Trickys Maxinquaye und Snivilisation von Orbital. Aber warum sollte diese Frau mit der außergewöhnlich fragilen Stimme ihre Talente anderen anbieten, anstatt eine eigene Karriere anzustreben? Das dachte wohl auch Will Gregory, der in der pittoresken Stadt Bath als Musiker und Filmkomponist arbeitet. Gregory, der in seiner Laufbahn schon mit The Cure, Tori Amos, Peter Gabriel oder Portishead Platten aufnahm, war völlig verzaubert von Goldfrapps Sangeskünsten. Zusammen fanden Goldfrapp und Gregory umgehend, fast in blinder Harmonie einen musikalischen Kontext, um dieses Organ mit seinem süß-mondänen Charme perfekt in Szene zu setzen.
Die neun Stücke haben alle das Flair von Film-Musik und erinnern an solche Genies wie Lalo Schifrin, Ennio Morricone oder John Barry. Dabei sind sie trotz ihrer Melodien nicht mit den Strophe-Refrain-Gesetzmäßigkeiten eines Songs arrangiert, sondern fließend und soundorientiert. Genau das gibt dem Album seine Zeitlosigkeit, auch wenn es von Frühling bis in den Frühherbst unter Verschluss gehalten werden sollte. --Sven Niechziol
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