Ariane 2004-02-22
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Der Sound und die Stimme von Bic Runga haben ein bisschen was von Aimee Mann, Björk, Dido und Natalie Imbruglia. "Naturbelassener" Gesang ohne viel Begleitung, geschweige denn Studioeffekte. Der Sound ist geprägt vom Klang ihrer Stimme, dieses träge, lastige, melancholische, dieses rauchige, und doch glasklare... Ihre Stimme hat was ganz eigenes. Wenn man mitverfolgt, was sie singt, fällt einem auf, dass sie an manchen Stellen sehr schwer zu verstehen ist. Ihr "d" oder "t" hört sich beispielsweise mehr an wie ein "sh" oder "s", was sie in ihrer Art zu singen noch einzigartiger macht.
1. Drive: Neben dem Gesang hört man hier nur eine Gitarre. Ein wunderschöner Song, der nachdenklich stimmt. Besonders schön der Refrain: "Rain fall from concrete coloured skies. No boy don't speak now, you just drive, drive, drive, take me through. Make me feel alive, alive. When I ride with you." 9,5/10
2. Sway: Der Song, durch den ich auf Bic Runga aufmerksam geworden bin. Hab ihn damals in verschiedenen Filmen gehört. Macht süchtig! Vom ersten Schlag an ist dieser Song perfekt! 10/10
3. Hey: Ein Gänsehaut-Song mit wunderschönen, melancholischen Klängen; unglaublich emotionsgeladen; treibt einem die Tränen in die Augen..."Hey, you've been wondering, what's it to ya. You've been questioning why all day, it's such a silly thing, still it threw ya, caught you by surprise"... Auch gerade zu genial der Gitarrenausbruch im Bridgepart. 10/10
4. Bursting through: Ein sehr bewegender Song, der Refrain gefällt mir jedoch nicht so gut wie bei den 3 ersten Songs des Albums. 8/10
5. Swim: Der Song hat genau wie "Sway" wieder ein bisschen mehr Begleitung. Etwas schnellerer Refrain, klingt cool, dieses energiegeladene, "geschriene" "Swim through me, make me more than whole". 6,5/10
6. Roll into one: Hat so gar nichts von einem Ohrwurm...Öde möchte ich es aber nicht nennen, nur weniger atemberaubend. 6/10
7. Suddenly strange: Gerade der Refrain ist wieder sehr schön und bewegend. 7/10
8. Sorry: Ein bisschen lauter und stürmischer als der Rest; im Ganzen finde ich den Song etwas lahm. 5/10
9. Heal: Ebenfalls etwas lahm, auch der Refrain gefällt mir nicht so richtig. 4,5/10
10. Delight: Anfangs fast a cappella, erst mit dem Refrain setzt die Instrumentalbegleitung richtig ein. 5,5/10
11. Without you: Sehr langsames Stück, kein Ohrwurm. 5/10
DURCHSCHNITT: 7/10
Und falls ihr jetzt denkt, das sei dann doch nicht ganz so überzeugend, glaubt mir: Die ersten drei Titel lassen über alle Fehler dieses Albums hinwegsehen!