Nicole Stern 2004-01-22
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Begeistert hat mich die Erzaehlweise:
In Form eines langen Briefes, an ihren indischen Mann gerichtet, teilt sie sehr intim von ihrem Leben, ihrer Herkunft, ihren Fragen und Wuenschen, ihrem Hader und ihrer unermuedlichen Suche nach Wahrheit und Glueck. Sie beschreibt dabei anschaulich von Begegnungen mit Sai Baba, dem Dalai Lama, Yogis, Tantrikern, ihren Inspirationen durch den Buddhismus und Hinduismus, von Ashram Leben und Meditations- und Yogaretreats, die sie auf ihren jahrelangen Reisen durch Indien und Tibet erlebt hat.
Man spuert: eine besondere Lebensweisheit spricht durch ihre Zeilen...
Doch es ist eben nicht nur eine autobiographische Erzaehlung einer spannenden Lebensgeschichte.
Bemerkenswert und bereichernd finde ich, wie sie auf ebenso interessante und witzige Weise (ohne wissenschaftlich rigide oder langweilig zu sein) und auch fachkundig (als studierte Philosophin), ihre Auseinandersetzung mit den Themen wie Ohnmacht der Wissenschaft, Bankrott der Religionen, dem Ringen mit Gott und dem Gottesbegriff, Philosophie und Psychologie, dem Begriff der Ethik und den Weisheiten im Buddhismus und Hinduismus beschreibt.
Hier gelingt es ihr komplexe Zusammenhaenge und Unterschiede darzustellen und einen Ueberblick zu schaffen, so dass sich mein persoenliches Verstehen und Anschauung ueber diese Themen klaeren und weiten konnte.
Fuer Indienreisende eine ideale Lektuere zur Einstimmung auf das Land!